Diät

BMI Formel und Tabelle

Body Mass Index (BMI)

Der BMI (Body Mass Index) lässt sich bei jedem Menschen berechnen. Viele nutzen ihn, um vor einer Diät zu sehen, in welchem Bereich man gerade liegt. Der BMI ist eine Zahl, an der sich jeder von uns richten kann, um sein eigenes Gewicht zu bewerten. Der BMI- Rechner errechnet mit seiner einfachen Formel, ob wir untergewichtig, normalgewichtig, übergewichtig oder fettleibig sind. Ärzte beispielsweise nutzen den Rechner, um Patienten zu verdeutlichen, wie ernst es um sie steht. Magersucht oder andere Essstörungen können so besser eingegrenzt werden.

Gleichzeitig weiss der Arzt bei einem Blick in die BMI- Tabelle aber auch, wann er seinem Patienten von einer Diät abraten sollte. Übrigens: Bodybuilder sollten den BMI- Rechner nicht nutzen. Ihr Körper besteht zu einem grossen Teil aus Muskeln, und so kommt es beim BMI- Wert oft zu einer Fehleinschätzung. Bodybuilder sollten stattdessen besser ihren Anteil an Körperfett messen lassen. So können sie beim Arzt besser einschätzen lassen, wie gesund es um sie und ihr Körpergewicht steht.

Wie der BMI gerechnet wird

Wie BMI berechnen ? Formel setzt sich aus mehreren Elementen zusammen: Dabei wird das Gewicht durch die Grösse mal die Grösse geteilt. Also: Gewicht durch Grösse x Grösse = BMI. Dabei wird die Kilozahl des eigenen Gewichts genommen, und die Grösse wird in Meter gerechnet.

Eine Tabelle zeigt anschliessend, welcher BMI gesund und optimal wäre. Dabei wird zwischen Geschlecht und Alter unterschieden. Untergewichtig sind Männer bei einem BMI unter 20 und Frauen bei einem BMI unter 19. Ihr Normalgewicht zeigt sich hingegen bei einem männlichen BMI von 20- 25, und bei den Frauen zwischen 19 und 24. Alles was darüber liegt ist Übergewicht.

Ab einem Wert von 31 leiden Männer und Frauen gleichermassen unter Adipositas. Adipositas ist Fettleibigkeit, die nicht einfach nur von zu viel Essen kommt, sondern eine Krankheit meint. Ab einem BMI von über 40 ist jeder Mann und jede Frau stark adipös.

Sowohl Wissenschaftler als auch Ärzte nutzen den BMI, um ihre Patienten vor Untergewicht, aber vor allem vor Übergewicht zu warnen. Der BMI kann auch bei Kindern berechnet werden. Dort gelten allerdings andere Werte. Übrigens: auch wenn einzelne Gliedmassen nicht mehr vorhanden sind, errechnet der BMI einen sicheren Wert!

Mit dem BMI Rechner lässt sich grobe Einschätzung treffen, ob eine Gewichtsreduktion sinnvoll ist. Der BMI trifft eine Aussage darüber, wie weit das Traumgewicht möglicherweise entfernt ist. Weicht das Gewicht tatsächlich vom Ideal für die Körpergrösse ab? Dabei ist die Spanne zum Normalgewicht relativ breit gefächert.  Das bedeutet auch nicht,  dass eine gesunde Figur nicht gleichbedeutend mit spindeldürr ist. Bei älteren Menschen ist der BMI auch etwas höher beim Normalgewicht.

Den BMI berechnen kann man wie folgt:

Zunächst wird das Körpergewicht mit sich selbst multipliziert. Also bei einer Grösse zum Beispiel von 1,55 m ist es 1,55 x 1,55 = 2,40.

Nunmehr muss das eigene Körpergewicht durch den vorherigen Wert geteilt werden:  Das könnten zum Beispiel 70 kg sein, dann rechnet man 70 : 2,40 = 29,16. Dies ist jetzt der BMI.

Nach der Weltgesundheitsorganisation gibt es eine Einteilung, die Aufschluss über Unter- oder Übergewicht gibt.

BMI Formel Tabelle:

18,5 – 24 = Normalgewicht
25 – 29    = Übergewicht
30 – 34    = Fettleibigkeit, Grad 1
35 – 39    = Fettleibigkeit, Grad 2
darüber extreme Fettleibigkeit

In diesem Fall wäre ein Übergewicht vorhanden. Teilweise berücksichtigt der BMI in anderen Tabellen auch das Alter und das Geschlecht. Ein BMI von 19 deutet mit Sicherheit auf Untergewicht hin, während Werte bis 25 noch zum Normalgewicht gerechnet werden können. Diese sogenannten Normalwerte differieren aber bei jüngeren und älteren Menschen.

Dazu kommt auch, dass der BMI bei Männern höher liegt als bei Frauen, was durch die bei Männern stärker vorhandene Muskelmasse zu erklären ist. Kinder wiederum haben auch einen anderen BMI, neigen aber heutzutage auch häufig zum Übergewicht, was natürlich auf den Knochenaufbau negativen Einfluss haben kann.

Ein grosses Thema ist beim Gewicht auch das oftmals extreme Untergewicht von jungen Mädchen, die sich dem Modediktat unterwerfen und durch die Werbung vermittelt bekommen, dass dünn sein Schönheit bedeutet. Bodybuilder zum Beispiel können mit dem BMI nichts machen, da für sie die Zielsetzung der Aufbau von Muskelmasse ist. Der BMI würde hier zu einer Fehleinschätzung führen.

Mit dem BMI Rechner wird eine Kontrolle bewirkt, ob ein Über- oder Untergewicht vorliegen könnte. Bei extremen Werten hier empfiehlt sich allerdings immer die Hinzuziehung eines Arztes.

Video: BMI Formel berechnen – Idealgewicht berechnen BMI und Bodybuilder

Kritik am BMI – Warum ist dieser Wert nicht realistisch

Wie schon erwähnt gibt der BMI keinen Rückschluss auf den Gesundheitszustand einer Person. Ein sportlich trainiert der Mensch mit viel Muskeln erreicht schnell einen Wert über 25. Arnold Schwarzenegger zum Beispiel hat in seiner Leistungszeit einen BMI weit über 25 gehabt, obwohl er kaum ein Gramm Fett hatte. Außerdem ist Fett nicht gleich Fett.

Das Körpergewicht ist nicht unabhängig von Alter und Geschlecht. Ab dem 25. Lebensjahr steigen die Werte alle zehn Jahre jeweils einen Wert nach oben. Wer sich fit fühlt sollte sich daher von dem BMI nicht irritieren lassen. Iim Alter steigt das Gewicht meist an, da sich die Stoffwechselvorgänge verlangsamen. Ein leicht erhöhtes Gewicht schützt bei Infektionen und Krankheiten. Wassereinlagerungen im Alter können das Gewicht ebenfalls erhöhen. Der BMI sagt auch nichts über die Fettverteilung aus. Fett an Oberschenkel und Hintern ist medizinisch gesehen harmlos.

Das Fett an der Taille dagegen ist ein Problem. Der Body Maßindex ist also allenfalls als Richtwert zu sehen. Leider nehmen viele Krankenkassen und Versicherungen diesen Wert als Grundlage. Weil sie berechtigte Kritik an dem wir haben und dadurch auch Nachteile in Kauf nehmen müssen, können Sie sich dagegen wehren. Es gibt Ärzte und öffentlichen Institute, das bestätigen werden.

Der Taillenumfang zeigt die Risiken

Der Taillenumfang sollte im Stehen gemessen werden und zwar zwischen Unterrand der Rippen und den oberen Beckenkamm. Das Risiko eines Herzinfarktes steigt mit dem Taillenumfang. Ab 102 cm Taillenumfang haben Männer ein 1,8 fach höheres Risiko zum Herzinfarkt als Männer mit einer schlanken Taille von 88 cm. Das Bauchfett gibt einen weit höheren und besseren Aufschluss über den Gesundheitszustand als der BMI-Wert. Ein dicker Bauch erhöht das Sterberisiko.

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