HausmittelMagazin

3 Hausmittel gegen Erkältung

Hausmittel Erkältungsbad

Bäder mit einem Hausmittel gegen Erkältung Zusatz aus Menthol-, Eukalyptus-, Thymian- oder Fichtennadelöl fördern die Durchblutung, lindern Gliederschmerzen und erhöhen die Körpertemperatur. Ihre ätherischen Öle lösen das Sekret aus Nase und Bronchien.

Die Badewanne mit maximal 38 Grad warmem Wasser füllen und genießen Sie mindestens  20  Minuten das wohlwollende Erkältungsbad, damit sich alle Kräuter und Öle frei entfalten können und Ihr Körper diese komplett aufnehmen können und sich dadurch die komplette Wirkung und Heilung entfalten kann. Sollten Sie unter Kreislaufbeschwerden leiden, dann füllen Sie die Wanne nur zur Hälfte – maximal dreiviertelst voll. Mit Fieber sollte man auf ein Bad verzichten, es würde den Körper zu sehr belasten und ihm am Ende mehr schaden als zu helfen.

Durch den Zusatz von  Eukalyptus-, Thymian- oder Fichtennadelöl kommt Ihr Körper zur Ruhe und fördert nebenbei noch die Durchblutung, es werden Ablagerungen und Sekrete von den Bronchien und der Nase gelöst, damit Sie tief ein- und ausatmen können. Zudem lindert es Ihre Gelenk- und Gliederschmerzen.

Erkältungsbäder sind entspannend und wirken beruhigend für Körper und Geist – sie sind die ideale „erste Hilfe“ gegen eine wohlmöglich auftretende Erkältung. Die oben genannten 38 Grad Wassertemperatur sollten Sie als Richtwert sehen. Wenn Sie es gewohnt sind öfters heiß zu baden – nur wegen der Entspannung und Erholung, dann können Sie ruhig die angegebene Temperatur auf dem Beipackzettel überschreiten.

Ihr Körper ist an die warme Temperatur in der Badewanne gewöhnt und er kann es  bei einer Erkältung ruhig etwas wärmen gebrauchen – natürlich alles in Maßen. Für Anfänger und Leute, welche nicht so oft beziehungsweise kaum baden gehen, die sollten es ruhig angehen lassen und sich Stück für Stück herantasten.

Irgendwann endet jedes wohltuende Erkältungsbad. Damit ihr Körper sich ausgiebig nach dem Bad erholen kann ist es ratsam sich danach in Ihr Bett zu legen oder sich auf der Couch warm zudecken. Ein Tipp zum Schluss: Sie können Ihr Bett mit einer Wärmflasche oder einem Heizkissens während des Badens bereits vorwärmen.

Hausmittel Wadenwickel Anleitung

Der Vorteil von warmen Wadenwickel liegt in der physikalischen Kraft, da die Wickel dem Körper Wärme entziehen und dadurch fiebersenkend wirkt. Oftmals werden die Wasserwickel auch „feuchte Umschläge“ genannt. Dies hängt aber von der Größe der Wickel ab, da man es ebenfalls Auflagen, Kompressen oder Packungen nennt. Neben den normalen Wickeln nur mit Wasser helfen ebenfalls  Essigwickel oder Kräuterwickel jeglicher Art.

Essigwickel helfen bei einer Grippe, Erkältung, Halsschmerzen, Herzbeschwerden und bei Fieber helfen Essigwickel als Wadenwickel.

Wadenwickel können grundsätzlich kalt oder warm angewendet werden, bei warmen Kompressen wird die Wirkung der Zusatzstoffe verstärkt – wie hier durch Essig. Jede Wickelart hat ihre Vor- und Nachteile. Die Kalten Wickel leiten überschüssige Körperwärme ab, wodurch Entzündungen, Verletzungen oder Schwellungen besser heilen und sich beruhigen.

Aber bei Entzündungen können ebenfalls warme Wickel helfen, da sie den Muskel entspannen und die Entzündung sich ausreift. Neben Handtüchern können Sie noch spezielle Wickel-Sets erwerben (erhätlich in Apotheken oder Reformhäusern), doch für eine unregelmäßige Anwendung genügen die hauseigenen Handtücher – falls Sie genügend Handtücher haben.

Grundsätzliche Vorabinformationen BEVOR Sie Kompressen und Wadenwickel anwenden

  • keine Warmwickel, wenn die Hände und Füße kalt sind
  • Warmwickel nur circa 2° Celsius kälter als die eigene Körpertemperatur
  • sorgen Sie für ausreichend große bzw. kleine Handtücher, die genauso groß sind, wie die zu wickelnde Stelle
  • das äußere Handtuch muss größer sein, als das innere feuchte Handtuch
  • achten Sie darauf, dass ihr Bett schon vorgewärmt ist
  • maximal 10-15 Minuten pro Behandlung
  • führen Sie eine Behandlung nur in warmen Räumen durch
  • schließen Sie alle Fenster und eventuell die Türen, um keine Zufluft oder Zirkulation im Raum zu haben
  • eine Anwendung nicht direkt nach dem Essen vollziehen – warten Sie mindestens 30-45 Minuten nach dem Essen
  • kalte Umschläge und Kompressen sind nur für warme Körperregionen
  • bleiben Sie nach der Anwendung unbedingt noch für circa eine Stunde im Bett liegen
  • Duschen oder Baden Sie nicht nach einem Wickel
  • 2 Wickeltücher (kleine Baumwolltücher)
  • 2 Baumwolltücher, die größer als die Wickeltücher sind
  • 2 große Badetücher
  • 2-3L Wasser

Hausmittel Halswickel

Bei einer Erkältung helfen Halswickel schnell, da sie die Beschwerden lindern können, die Durchblutung fördern und entzündungshemmend wirken. Durch bestimmte Zusätze wie Quark, Zitrone, Kartoffel oder Zwiebeln kann der Heileffekt deutlich beschleunigt werden. Dabei unterscheidet man neben den verschiedenen Zusätzen auch zwischen kalten Halswickel und warmen Halswickel. Welcher Halswickel für welche Situation empfohlen und hilfreich ist erkläre ich Ihnen nachfolgend.

Vorab: Halswickel helfen ebenfalls bei Halsschmerzen Nebenhöhlenentzündung, Schluckbeschwerden, Kehlkopfentzündung und Lymphknotenschwellungen. Der große Vorteil von Halswickel ist, dass er bei Beschwerden in der Kopf- und Halsgegend wirkt indem überschüssige Wärme hinausgezogen wird. Eine dieser Beschwerde kann zum Beispiel ein brennendes Gefühl im beziehungsweise am Hals und löst ebenso ansetzenden Schleim, der sich im Rachen gebildet hat.

Warmer Halswickel – Anwendungsgebiete und Tipps

  • Geschirrtuch (Abtrocktuch)
  • große Schüssel
  • circa 2 Liter Wasser
  • Wickelinnentuch
  • eine Zitrone
  • Gabel und Messer
  • Becher

Zuerst kochen Sie das Wasser im Wasserkocher (circa eine 1,5 Liter) und beginnen die Arbeit, wenn das Wasser kocht. Lassen Sie das Wasser im nun ausgeschalteten Wasserkocher und breiten Sie das Geschirrtuch aus und nehmen Sie das Wickelinnentuch und formen Sie es für längs zur gewünschten Halsbreite und rollen es von außen nach innen. Danach wickeln Sie das Innentuch in dem Geschirrtuch ein. Danach teilen sie eine Zitrone (möglichst unbehandelt und aus biologischem Anbau).

Eine Zitronenhälfte legen Sie in die Schüssel und geben etwas Wasser hinein, so dass die Zitrone etwas bedeckt ist. Mit der Gabel fixieren und dem Messer zwei bis drei Mal einschneiden und mit einem Becher (Unterboden) leicht zerdrücken beziehungsweise auspressen damit der Saft der Zitrone ausweichen kann.

Danach können Sie das Wickeltuch (mit dem eingewickelten Innentuch) in das warme Wasser tauchen und achten Sie darauf, dass das Tuch gut mit dem Wasser in Berührung kommt. Nun müssen Sie das nasse Tuch gut ausringen, damit Sie später nicht den kompletten Inhalt der Schüssel auf Ihrem Hals haben. Danach können Sie das Tuch nach anlegen. Es ist ratsam dies zu Zweit zu machen.

Kalter Halswickel – Anwendung und Tipps

  • Zimmerwarmer Magerquark in einer Schüssel
  • Molke
  • Messer und Löffeln
  • Wollschal
  • Wickeltuch

Rühren Sie den Quark gründlich mit der Molke zusammen und breiten Sie danach das Wickeltuch aus und geben Sie vorsichtig den Magerquark auf das Wickeltuch, damit Sie ihn danach mithilfe eines Messers verstreichen können, so dass man auf der Hauptfläche nichts mehr vom Tuch sieht und falten Sie die längeren Seitenränder zur Mitte.

Die linke und rechte Seite müssen Sie ebenfalls durch Umklappen fixieren. Danach nehmen Sie den Wollschal und breiten ihn auf die Länge aus. Danach legen Sie das fertige Wickeltuch mittig auf den Schal. Die überlappten Seitenränder werden jeweils links und rechts etwas zusammengewickelt, damit die Wärme nicht entweicht.

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