Ratgeber

Polyneuropathie Symptome und Therapie

Polyneuropathie. Mit dieser Diagnose können zunächst die wenigsten Betroffenen etwas anfangen, auch wenn die Symptome dieser Erkrankung stark spürbar sein können. Unter Polyneuropathie versteht man ein so genanntes Nervenkribbeln, also ein beständig auftretendes Kribbeln zumeist an den Extremitäten. Bei dieser Erkrankung ist die Kommunikation zwischen Hirn und Rückgrat gestört, so dass die Nervenenden falsche Signale senden, bzw. diese Signale falsch interpretiert werden.

Ursachen und Behandlung von Polyneuropathie

Dieses Nervenkribbeln kann verschiedene Ursachen haben. Oftmals wird es durch andere Primärerkrankungen wie zum Beispiel Diabetes mellitus oder verschiedener anderer Erkrankungen wie Gürtelrose, Autoimmungerkrankungen und anderen verursacht.

Doch auch Vergiftungen oder Drogen- und Alkoholmissbrauch kann dieses Kribbeln zur Folge haben. Doch auch ohne eine solche Erkrankung kann in seltenen Fällen dieses Krankheitsbild auftreten, was bei den Betroffenen für eine massive Störung des geregelten Lebens sorgen kann. Je nach Auslöser kann die Therapie des Nervenkribbelns unterschiedlich gestaltet werden.

In der Regel wird die Behandlung von Polyneuropathie in der Medizin durch die Therapie der auslösenden Erkrankung eingeleitet. Wird die auslösende Erkrankung behandelt, verschwindet die Polyneuropathie oftmals ohne weitere Mühe von ganz alleine.

Doch gerade bei unbekannten Auslösern, wird dieses Nervenkribbeln von der Medizin oftmals kaum behandelt, sondern nur die Symptome unterdrückt. Zu diesem Zweck werden oftmals Mittel verschrieben, welche aufgrund ihrer Wirkung das Nervensystem dämpfen. Antidepressiva zum Beispiel. Das dabei die Nebenwirkungen oftmals stärker sind, als die Symptome, wird von den meisten Ärzten billigend in Kauf genommen.

Polyneuropathie ganzheitlich behandeln

Wer nun nicht auf diese Medikamentenhämmer zurückgreifen möchte, um die schlimmsten Auswirkungen dieser Krankheit zu bekämpfen, sollte sich an einige, ausgewählte Ratschläge halten. Zum einen muss die Ernährung konsequent umgestellt werden. Alkohol und Nikotin sollten reduziert, im Idealfall sogar gänzlich aufgegeben werden. Darüber hinaus kann eine gezielte Nahrungsergänzung dabei helfen, das Nervenkribbeln in den Griff zu bekommen.

Mit Mariendistel Präparaten, Artischocken-Frischpflanzenpresssaft und Löwenzahnwurzel-Präparaten lässt sich zum Beispiel die Leber unterstützen, welche für die Entgiftung des Körpers eine wichtige Rolle spielt. Doch auch der Einsatz von entsprechenden Omega3 – und Omega6 Fettsäuren hilft dabei, die Nerven zu stärken und das Kribbeln zu minimieren.

Eine passend zusammengestellte Nahrungsergänzung hilft gezielt dabei, die Folgen der Polyneuropathie abzuschwächen und nach Möglichkeit potentielle Ursachen zu vermeiden.

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