Ratgeber

Verstopfte Nasen einfach behandeln

Eine verstopfte Nase gehört mittlerweile zu den Volkskrankheiten, die sich vorwiegend zu Herbstbeginn bemerkbar machen. Rund 10-20% der deutschen Einwohner erkälten sich jedes Jahr aufs Neue. Kälte, Schnee, sowie Regen sind meistens die Auslöser für verstopfte Nasen.

Bedauerlicherweise kommt es bei einer Erkältung häufig zu Begleiterscheinungen. Dazu zählen unteranderen Kopfschmerzen, Heiserkeit, Halsschmerzen wie auch Schüttelfrost und zuweilen Fieber. Dummerweise machen sich teilweise auch Schmerzen bemerkbar.

Erkältungen früh erkennen

Wer sich rechtzeitig um seine verstopfte Nase kümmert, kann Unerfreuliches verhindern. Leider nehmen viele Arbeitnehmer eine Erkältung nicht ernst und gehen mit einer verstopften Nase wie auch Husten und anderen Begleiterscheinungen zur Arbeit. Mehr Sinn macht es, gleich zu Hause zu bleiben und sich auszukurieren. Generell klingt eine Verkühlung rasanter ab, wenn man sich im Bett ausruht.

Wer sich keine Auszeit gönnt, riskiert unliebsames, wie zum Beispiel eine Grippe. Zeitweise verläuft der Infekt nicht so harmlos wie erwartet. Fließt der Schnupfen nicht gänzlich ab, kann es zu einer Neben- oder Stirnhöhlenentzündung kommen. Sofern die Erkältung nach wenigen Tagen nicht abklingt, sollte der Patient unbedingt zum Arzt gehen.

Andere Ursachen vermeiden und aufdecken

Verstopfte Nasen erscheinen nicht nur in der kalten Jahreszeit. Im Frühling sind es meistens Gräser, die manche Allergiker in den Wahnsinn treiben. Hier gibt es mittlerweile hilfreiche Tabletten, die ihre Dienste leisten. Auch macht es Sinn, die aktuellen Pollenwarnungen zu studieren, ebenso kann Rauch wie auch Heizungsluft für eine Verstopfung sorgen.

Ein Luftbefeuchter verspricht ein angenehmes Raumklima und ist vor allem im Winter empfehlenswert. Dieser hilft auch optimal gegen einen trockenen Hals und Husten.

Arzneimittel und Hausmittel helfen bei verstopften Nasen

Rezeptfrei sind Nasentropfen erhältlich, die die Nasenschleimhaut befeuchten. Hier sollten Patienten aber aufpassen, dass sie davon nicht abhängig werden. Empfehlenswerter sind natürliche Methoden, die rasch Abhilfe schaffen. Salzwasser oder Kamillentee inhalieren sorgt dafür, dass sich die Nase öffnet und der Schnupfen abfließen kann.

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Besonders im Winter wird zusätzlich ein Wärmewechselbad empfohlen. Zuerst wird warmes Wasser in ein Waschbecken gefüllt, worin der Patient seine Unterarme hineinlegt, danach kommt heißes Wasser hinzu, folglich kaltes Wasser und so weiter. Das Ganze wird in etwa 15 Minuten lang wiederholt.

Wechselbäder sorgen für eine bessere Durchblutung. Wer sich über Nacht etwas Gutes tun möchte, verteilt Majoran Salbe auf der Brust und wickelt diese in ein Tuch ein. Hierzu werden Eukalyptusöltropfen verwendet, 100g Vaseline wie auch 25 g Majoran. Vorbeugen ist bekanntlich besser als heilen.

Wer viel Sport im Freien unternimmt, sich gesund ernährt und Vitamine zu führt, kann so manche Erkältungen abwehren. Garantie gibt es natürlich keine, aber ab und an benötigt der Körper einfach eine Auszeit und die holt er sich auf welchen Weg auch immer.

Video: verstopfte Nase behandeln – Hilfe ohne Medikamente

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